Willkommen bei der AL Herne
Einkommensungleichheit hat in D besonders schnell zugenommen PDF Drucken E-Mail

In Deutschland ist die Einkommensungleichheit seit 1990 erheblich stärker gewachsen als in den meisten anderen OECD-Ländern. Arm und Reich driften hierzulande schneller auseinander als in den meisten anderen Industrieländern. Zwar sorgt der Staat halbwegs für mehr Gleichheit, doch seit Rot-Grün wird es immer schlimmer. In den 80er und 90er Jahren gehörte die BRD zu den eher ausgeglichenen Gesellschaften, inzwischen liegt es nur noch im OECD-Mittelfeld. Das geht aus der Studie „Divided we stand – Why inequality keeps rising“ (Sonderteil Deutschland / engl.) hervor, die am 5.12.2011 von der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung veröffentlicht wurde. Mit durchschnittlich 57.300 Euro verdienten die obersten zehn Prozent der deutschen Einkommensbezieher im Jahr 2008 etwa achtmal so viel wie die untersten zehn Prozent (7400 Euro). In den 90ern lag das Verhältnis noch bei 6 zu 1, der aktuelle OECD-Durchschnitt ist 9 zu 1.


Die zunehmende Kluft zwischen Arm und Reich geht vor allem auf die Entwicklung der Löhne und Gehälter zurück. Diese machen etwa 75 Prozent des Haushaltseinkommens aus. In den vergangenen 15 Jahren hat sich die Lohnschere zwischen den obersten und untersten zehn Prozent der Vollzeitarbeitenden um ein Fünftel erweitert.

 
Stadtteilbibliotheken erhalten! PDF Drucken E-Mail

In der aktuellen Diskussion um Bildung und Integration heben viele Verantwortliche in Politik und Gesellschaft Bildung als wichtigstes Gut für unsere gesellschaftliche Entwicklung hervor - auch in Herne! Den wohlfeilen Worten lässt die selbsternannte „Stadtregierung“ jedoch keine Taten folgen. Sie steckt das wenige Geld lieber in zweifelhafte Leuchtturmprojekte statt in die kulturelle Grundversorgung und schließt die beiden Stadtteilbibliotheken zum Juli 2012.


Öffentliche Bibliotheken gehören zur Grundversorgung und müssen auf kurzem Wege erreichbar sein, vor allem für Kinder, Jugendliche und Senioren. Durch Schließung von Stadtteil-Bibliotheken wird eine Chance für eine zukunftsorientierte Bildung vertan, gerade für weniger betuchte Mitbürger.


Wir stellen uns nicht gegen Sparpläne – sie müssen sozial ausgewogen sein, nicht die Daseinsvorsorge berühren und vor allem plausibel und transparent sein.Da alles nicht zutrifft, ist die Alternative Liste Herne gegen die Schließung der beiden Stadtteilbibliotheken.


Wenn Sie auch der Meinung sind, dass wir unsere beiden Bibliotheken in Eickel und Sodingen erhalten müssen, lassen Sie uns gemeinsam überlegen, wie dies geschehen sollte. Dazu laden wir Sie herzlich ein.

Donnerstag 1. Dezember
18:30 Uhr

Bürgersaal, Sud- u. Treberhaus, Eickeler Markt 1

Donnerstag 8. Dezember
18:30 Uhr

Bürgersaal, Akademie Mont Cenis, Mont-Cenis-Platz 1

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Kannitverstan PDF Drucken E-Mail

Bei der Beratung des Haushalts 2012 in der Bezirksvertretung Sodingen bekam die Kämmerei geharnischte und parteiübergreifende Kritik zu hören. Und die BezirksvertreterInnen haben recht: Die Darstellung des städtischen Haushalts ist auch 3 Jahre nach der NKF-Einführung noch immer unübersichtlich und in weiten Teilen auch unverständlich. Selbst gelernte Kaufleute sind damit überfordert, so war zu hören. Und das will schon was heißen. Wie soll es erst dem normalen Freizeitpolitiker (liebe WAZ, das heißt nicht "Hobby-"Politiker) oder den Bürgern gehen, für die die dicken Wälzer ja eigentlich gemacht sind? Denn in der Stadtverwaltung läuft das Finanzielle ohnehin auf dem PC mit ganz anderen Darstellungsmöglichkeiten.

Die Kommunalpolitiker sind aber Entscheider, also was in der „normalen” Wirtschaft der Vorstand wäre. Und wie für einen Vorstand muß das ganze auch aufbereitet werden, sich für jedes Projekt mühsam die relevanten Kosten selbst auszurechnen, würde in der Chefetage niemals akzeptiert.


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AL Herne wieder etwas größer: Neue Ratsgruppe gegründet PDF Drucken E-Mail

Bei der Alternativen Liste Herne ist es ab dem 10.10. zu einer Änderung bei den im Rat vertretenen Mandatsträgern gekommen. Rainer Kielholz wird aus persönlichen Gründen von der Ratsfraktion Soziale Gerechtigkeit Herne/Wanne-Eickel zur AL Herne wechseln.

Damit wird die AL Herne künftig von Rainer Kielholz und Maximilian Krupp im Rat der Stadt Herne vertreten und ab dem 10.10. eine Ratsgruppe bilden.

Die im Vorfeld geführten Sondierungsgespräche ergaben eine weitgehende inhaltliche Übereinstimmung und die Erkenntnis, dass die Bildung einer Ratsgruppe eine weit effektivere Arbeit ermöglicht als zwei Einzelmitglieder im Rat.

Beide verbinden das Zusammengehen mit der Hoffnung, das Wählerspektrum links von der Herner SPD nach all den Turbulenzen der Vergangenheit in Zukunft besser vertreten zu können. Und den Wählerinnen und Wählern eine Alternative zur Linkspartei mit all ihren geerbten Problemen zu bieten. Und sicherlich auch eine Alternative zu den Grünen mit ihrer neuerlichen Tendenz ins konservative Milieu zu sein.

 
Grundschule Berliner Platz: AL Herne sieht Zweifel bestätigt PDF Drucken E-Mail

Grundschule Berliner PlatzDie Alternative Liste Herne sieht ihre Zweifel bestätigt, die sie schon im Rahmen der Diskussion um die Schließung von Grundschulen geäußert hatte. Das damals vorgestellte Konzept der Verwaltung erschien der AL ganz besonders in Herne-Mitte argumentativ schwach, beliebig und willkürlich. Die in der Ratsvorlage genannten Argumente für den Erhalt der Grundschule am Berliner Platz und gegen die Grundschule an der Overwegstraße hätten bei einfachem Vertauschen der Absätze auch das Umgekehrte belegen können und wären weiterhin richtig gewesen.

Mit einer Ausnahme, die sich jetzt in aller Schärfe zeigt: Den Sanierungskosten und den bei einer Auflösung einer Schule an das Land zurückzuzahlenden Zuschüssen für den Offenen Ganztag!

Die in der Juni-Ratsvorlage veranschlagten Sanierungskosten von 515.800 EUR werden nun nie und nimmer ausreichen. Und die Sanierung befindet sich noch in der Anfangsphase, der Erfolg steht noch völlig in den Sternen. Der Boden des Fasses ist noch lange nicht sichtbar.

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Falsche Propheten PDF Drucken E-Mail

abgesperrter Aufzug WE HbfWußten Sie schon? Herne besitzt ein ganz spezielles Kompetenzteam "Eisenbahn", bestehend aus der Bundestagsabgeordneten Fischbach (CDU) und dem SPD-Bürgerbeauftragen Scharmacher. Letzterer tönte noch im Juni 2011, daß die Aufzüge im Wanner Hbf ganz sicher zur Cranger Kirmes fertig würden. Heute ist Kirmes-Eröffnungstag, und so sehen die Aufzüge aus:


Für den Herner Bahnhof prophezeit Herr Scharmacher übrigens die Inbetriebnahme des Aufzugs für Ende 2011. Nur knapp daneben: Es wurde September 2012.

Bauschild Aufzuege WE HbfUnd Frau Fischbach zitierte im September 2010 den Bahnhofsmanager Karl-Wilhelm Drews (mit Arbeitsplatz in Essen und nicht etwa in Wanne-Eickel!): „...zudem erleichtern bald Aufzüge den Aufgang zu den Gleisen. Bis Ende des Jahres sollen die Umbaumaßnahmen abgeschlossen sein.” Ende des Jahres 2010 wohlgemerkt. Geballte Kompetenz also auch bei DB Station & Service.

Im besagten September 2010 war das Ende der Bauarbeiten übrigens schon 4 Monate überfällig, hier links das Beweisfoto mit dem Bauschild.

 
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