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Sozialticket kommt zum 1.6.2011, wenn ... PDF Drucken E-Mail

icon ratschlag sozialticket ... ja wenn das Land sein Versprechen einlöst, 30 Mio. EUR zuzuschießen. Denn alle anderen Beteiligten wollen, können oder dürfen nichts dazutun. Und vorfinanzieren schon garnicht. Daher ist der angepeilte Termin 1.1.2011 nicht zu halten, da der VRR den Beschluß des Haushaltes 2011 durch den Landtag abwarten will. Mit diesem Beschluß wird frühestens im April gerechnet. Also ist der neue Termin der 1.6.2011.


Auch die weiteren Eckdaten stehen schon fest: Es wird eine abgespeckte Version des Tickets1000 sein und zwar in der Preisstufe A. Kostenpunkt 22,50 EUR. Eine Erweiterung des Geltungsbereichs per Zusatzticket ist ebenso ausgeschlossen wie die Mitnahme weiterer Personen nach 19 Uhr. Will man über die jeweilige Stadtgrenze hinaus, ist eine normale Einzelfahrkarte zum ebenso normalen Tarif nötig.

Das Sozialticket soll nicht nur Hartz-4-EmpfängerInnen offenstehen, sondern allen Menschen mit geringem Einkommen. Wie diese Berechtigung bürokratiearm geprüft werden soll, steht noch nicht genau fest; man denkt an die Vorlage des Wohngeldbescheids.

 
Sparen Teil 1: An den falschen Stellen PDF Drucken E-Mail

Sparkommissionsvorschlag Nr. 25:

Die Stadtteilbibliotheken in Eickel und Sodingen sollen dichtgemacht werden.

Soll pro Jahr bringen: 56.500 €


Interessant an der ganzen Sache ist, daß die beiden Gutachten, die die Diskussionsgrundlage der Spar-Haushaltskommission darstellen, gar keine Empfehlung zur Schließung der Stadtteilbibliotheken aussprechen.

Vielmehr stellt das Gutachten der Gemeindeprüfungsanstalt fest, daß bei durchschnittlichem Personalbestand und leicht überdurchschnittlichen Öffnungszeiten eine unterdurchschnittliche Medienerneuerungs-Quote vorhanden ist.

Empfohlen wird, die Medien aktueller als bisher zu halten und über diese Attraktivitätssteigerung die Einnahmen zu erhöhen. Denn dann würde mehr ausgeliehen und die Nutzer wären dann auch bereit,etwas mehr zu bezahlen. Klingt logisch und wie aus dem Handbuch "Wie kurbele ich mein Geschäft richtig an". Außerdem wird festgestellt, daß die Zahl der Stadtteilbibliotheken nicht zu hoch ist für eine so dichtbesiedelte Stadt wie Herne. Und daß sich die Bibliotheksleitung verstärkt um die Erneuerung der Medien kümmert, obwohl aus dem städtischen Haushalt dafür nicht mehr Geld kommt.

Das zweite Gutachten der Firma Rödl & Partner schlägt lediglich vor, die Junior-Fahrbibliothek abzuschaffen. Eine Schnapsidee mit geringem Spareffekt!

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Wenn schon sparen, dann intelligent! PDF Drucken E-Mail

Hier unser Prüf-Antrag für den Rat am 22.09.09, auf das die Verwaltung mal ausrechnen möge, ob man nicht durch die Zusammenlegung von Stadtplanungs- und Umweltausschuß ein bißchen was sparen würde. Und ob man nicht die Zuständigkeit für die VHS vom Kultur- in den Schulausschuß verschieben könnte, wo sie deutlich besser aufgehoben ist.


Denn nur die Stadtverwaltung kann ein mögliches Einsparpotential genau ermitteln, uns selbst liegen die Details allein schon aus Datenschutzgründen nicht vor. Das was die einzelnen Ausschussmitglieder an Fahrtkosten und Kinderbetreuung abrechnen, ist schließlich Privatsache.


Möglicherweise kann die Zusammenlegung der beiden Ausschüsse auch ein Problem beheben, das von allen Parteien immer wieder beklagt wurde: Der geringe Abstand zwischen der Sitzung des Haupt- und Finanzauschusses und der Ratssitzung von nur einer Woche. Das bedeutet in aller Regel eine zu

geringe Vorbereitungszeit für die Ratsmitglieder.

Ein Ausschuss weniger könnte die nötige "Luft" im Sitzungskalender schaffen.

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Die Wahrheit über die VRR-Preise PDF Drucken E-Mail

So kann's gehen: Die WAZ vergißt zwei Worte und die Herner halten einen für unterbelichtet. So geschehen in dem Artikel zu den jüngsten Preissteigerungen im VRR. Da steht dann "um 43,7 % gestiegen". Nur ab wann das gemeint ist? Fehlt!
Also: Das ist "seit 2000", das genau sind die beiden fehlenden Worte. Zum Vergleich noch einmal der Verbraucherpreisindex: + 15 % (seit 2000) und die Arbeitskosten: + 17,1 % (auch seit 2000). Die Zahlen sind übrigens vom Statistischen Bundesamt und nicht etwa eine Erfindung der AL.

Hier das Ganze mal etwas anschaulicher als Grafik aufbereitet, dann erkennt man das Skandalöse an der Geschichte viel besser.

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