Im Stau: Ein Sozialticket PDF Drucken
Montag, den 13. Juni 2011 um 23:18 Uhr

Flyer Ratschlag Sozialticket Politiker im VRR weiter stur +++ VRR-Führung läßt absurde Gutachten erstellen +++ Aber 30 Mio. Landesgeld werden für eine Micro-Lösung gerne eingesackt. So könnte in Tickerform die Bilanz des 4. Ratschlages Sozialticket des DGB am 13.06.2011 lauten.

Die Micro-Lösung soll nach den bisherigen Vorstellungen der Verkehrsunternehmen in verbilligten 4er-Tickets bestehen. Auf der Verbandsversammmlung des VRR am 7.7. konnte immer noch keine Einigung erzielt werden, übrigens auch nicht für die turnusgemäß bevorstehende allgemeine Preiserhöhung zum 1.1.2012. Diese wurde den Politikern nur direkt in der Sitzung als Tischvorlage hingelegt und daher zurecht vertagt. Denn wer kann sich schon in 10 min im Detail mit so einer komplexen Materie auseinadersetzen. Die angepeilte Preiserhöhung wird übrigens wie schon in den Vorjahren deutlich über der allgemeinen Inflationsrate liegen. Eine Mehr-Leistung für dieses Geld wird es nicht geben, der VRR zeigt sich wieder in seiner „bewährten” Funktion als Preistreiber!

Am 13.7. wurde bekannt, daß sich die Verkehrsunternehmen und der VRR auf eine verbilligte A-Monatskarte zu 29,90 EUR verständigt haben sollen. Die Politik in Form der Verbandsversammlung des VRR hat diesen Schildbürgerstreich dann am 19.7. beschlossen. Nur einmal zur Erinnerung: mehr als 17 komma irgendwas ist im Hartz-4-Satz dafür nicht vorgesehen. 

Nachtrag: Die BSZ geht noch über unsere Einschätzung hinaus und nennt das Ganze eine Farce und einen vorprogrammierten Mißerfolg.

 

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