Sodingen
Wie wäre es mit einem Parkleitsystem? PDF Drucken
Freitag, den 14. Juni 2013 um 22:19 Uhr

Daß das mit dem Parken im Sodinger Zentrum nicht immer ganz einfach ist, ist wahrlich keine Neuigkeit. Sodingen ist halt ein lebendiger (Groß-)Stadtteil mit Anziehungspunkten, die eine Menge Verkehr erzeugen: Das Marienhospital, die Fortbildungsakademie des Landes und natürlich auch die Geschäfte. Und irgendwo müssen die Fahrzeuge von Kundschaft und Beschäftigten ja bleiben.

 

Daher gab es in 2006 ein Parkraumkonzept, das nachweisen konnte, daß es in Sodingen eigentlich genug Parkplätze gibt, nur nicht immer da, wo die Autofahrer sie vermuteten. Nun behauptet die Fortbildungsakademie einen höheren Bedarf an Stellplätzen. Und machte es sich mit dem GMH mit SPD-Mann Tschöke an der Spitze ganz schön einfach: Bäume abhacken, Parkplatz an der Akademie vergrößern (= 250.000 EUR). 

Beispiel ParkleitsystemEin Aufschrei ging von den Anwohnern aus quer durch die ganzen Oppositionsparteien, bis die Ausmaße des Problems nach einer langen Zeit des Groschen-Fallens auch bei SPD und CDU ankamen. Eine Reihe von Alternativen wurde bereits von den Bürgern vorgeschlagen.

Die AL Herne war von Anfang an gegen das Abholzen der Bäume und kann sich vorstellen, daß man den Autofahrern mit einem rechnergesteuerten Parkleitsystem ohne lange Sucherei zu einem Parkplatz verhelfen kann. Was das kosten könnte, möchte unser Bezirksverordneter Gerhard Riedl in der nächsten Sitzung der Bezirksvertretung Sodingen von der Verwaltung wissen.

 
Wie heißt das Zauberwort? PDF Drucken
Mittwoch, den 20. April 2011 um 14:09 Uhr

kreisverkehr mit !Am Beispiel des Kreisverkehrs an der Pöppinghauser Straße schlägt die rot-grüne Koalition mal wieder ein neues Kapitel ihrer Verkehrsbehinderungs-Politik auf. Sie lehnte es mit der knappstmöglichen Mehrheit von einer Stimme ab, den AL-Antrag zum Kreisverkehr in Pantringshof zu unterstützen. Alle anderen Parteien in der Bezirksvertretung Sodingen waren dafür. Eine Begründung für ihr „Nein“ gab die rot-grüne Koalition nicht ab.


Und dabei ging es nicht etwa um so etwas Abseitiges wie eine Tempo-70-Zone vor der Max-Wiethoff-Schule oder den sofortigen Beginn der Weltrevolution, sondern nur um eine höfliche Bitte der Bezirksvertretung an den OB, sich beim RVR für den Kreisverkehr stark zu machen. Also die schwächste Form eines Antrags, also einfach nur mal das Zauberwort „Bitte“ auszusprechen. Selbst das war Grünen und SPD wohl schon zuviel.


Das betretene Schweigen auf Seiten der Koalition hat einen Grund: Es stellte sich heraus, daß man jahrelang auf das falsche Pferd gesetzt hatte, nämlich Straßen.NRW. Nur: Der Landesbetrieb ist überhaupt nicht der Entscheidungsträger, sondern das Ruhrparlament im RVR. Dies erfuhr die AL Herne durch eine Anfrage beim Landesverkehrsminister.


Mehr dazu im Zeitungsbericht:

DerWesten: Kein Vorankommen in Sachen Kreisverkehr



 
Eine kommt - Eine geht PDF Drucken
Dienstag, den 10. August 2010 um 00:20 Uhr

Eine kommt

Endlich! Seit dem 5.8.2010 gibt es wieder eine Brücke zwischen dem Naturschutzgebiet Voßnacken und der Josefinenstraße. Wer wohl auf die Idee mit genau dieser Farbe gekommen ist, die sich der Umgebung nun so gar nicht anpaßt...?


Fußgängerbrücke am Voßnacken

Eine geht

Gesperrt wurde dafür (?) die Fußgängerbrücke über die A43 zwischen der Roehenstraße und dem Hiberniagelände.

Der Grund, der nicht in der Zeitung stand: Einem privaten Grundstücksbesitzer gehört ein Teil der Rampe auf der östlichen Seite. Und der möchte sein Grundstück auf einmal nicht mehr betreten wissen. Hat die Stadtverwaltung mal wieder ungeschickt verhandelt? Warum hat man das Grundstück nicht schon längst gekauft oder gepachtet?

Für den neuen Radweg über die alte WHE-Bahntrasse - unter der A43 hindurch - gibt es noch keinen konkreten Plan. Und so mutet man den Fußgängern und Radfahrern nun langwierige und nicht ungefährliche Umwege über Südstraße oder Holsterhauser zu. Ein Unding!


Fußgängerbrücke über A43


 
Bald wieder eine Brücke zum Voßnacken PDF Drucken
Freitag, den 28. August 2009 um 14:57 Uhr

... nur wann?
Ein Musterbeispiel für das Herner Schneckentempo.

So sieht es dort im Moment noch aus, so sieht es dort schon seit fast drei Jahren aus und so wird es mindestens noch bis Mai August 2010 aussehen:


Leitplanke vor Gleisen

Leitplanke und Zaun, damit niemand auf die Gleise fällt.


Beschlossen wurde schon längst, daß hier wieder eine Brücke entstehen soll und zwar nur für Fußgänger und Radfahrer. Der Bau sollte an sich im Juli 2009 vonstatten gehen. Nämlich praktischerweise dann, wenn die DB Netz AG ohnehin wegen ihrer eigenen Bauarbeiten die Strecke nach Castrop sperren muß. Das spart eine Menge Geld, denn wenn man eine Eisenbahnstrecke wegen Brückenbauarbeiten sperren muß, kommen schnell sechsstellige Beträge für Zugumleitungen und Ersatzverkehre zusammen.


Aber in Herne geht ja alles etwas langsamer, als es die führende Partei vor Ort verspricht. Die Versprechungen lauteten, daß es im Sommer 2009 - natürlich passend zur Kommunalwahl - wieder eine Brücke geben soll. Wie man sieht: Pustekuchen! Versprochen - gebrochen!

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Schulbus Realschule Sodingen: AL schlägt Lösung mit Pfiff vor PDF Drucken
Dienstag, den 19. Februar 2008 um 13:30 Uhr

In der Sitzung des Schulauschusses am 21.02.08 wird die AL Herne einen Änderungsantrag zum TOP 1 "Optimierung der ÖPNV-Anbindung der Realschule Sodingen" einbringen, der die im wahrsten Sinne des Wortes verfahrene Situation in dieser Sache in Schwung bringen kann. Uns wundert, wieso in der monatelangen Diskussion um die langen Fahrzeiten der SchülerInnen keiner von den "berufenen Mündern" Schulverwaltung, HCR und jetzt auch die CDU auf diese naheliegende Idee mit dem doppelten Nutzwert gekommen ist. War der aktuelle Sachstand beim Nahverkehrsplan etwa unbekannt?

Mit dem sich abzeichnenden Wahlkampfgetöse zwischen CDU und SPD ist den Herner Bürgern nicht gedient, mit der Aussage der HCR "Das haben wir schon immer so gemacht, das wird zu teuer und da könnte ja jede Schule kommen." allerdings auch nicht. Aber man muß muß Herrn Neige von der HCR in dem Sinne Recht geben, daß der zunehmende Ganztagsbetrieb an Schulen neue Herausforderungen für den öffentlichen Nahverkehr bedeuten wird.


Und so könnte es mit wenig Aufwand innerhalb des ganz normalen Linienverkehrs funktionieren:

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