Bald wieder eine Brücke zum Voßnacken PDF Drucken
Freitag, den 28. August 2009 um 14:57 Uhr

... nur wann?
Ein Musterbeispiel für das Herner Schneckentempo.

So sieht es dort im Moment noch aus, so sieht es dort schon seit fast drei Jahren aus und so wird es mindestens noch bis Mai August 2010 aussehen:


Leitplanke vor Gleisen

Leitplanke und Zaun, damit niemand auf die Gleise fällt.


Beschlossen wurde schon längst, daß hier wieder eine Brücke entstehen soll und zwar nur für Fußgänger und Radfahrer. Der Bau sollte an sich im Juli 2009 vonstatten gehen. Nämlich praktischerweise dann, wenn die DB Netz AG ohnehin wegen ihrer eigenen Bauarbeiten die Strecke nach Castrop sperren muß. Das spart eine Menge Geld, denn wenn man eine Eisenbahnstrecke wegen Brückenbauarbeiten sperren muß, kommen schnell sechsstellige Beträge für Zugumleitungen und Ersatzverkehre zusammen.


Aber in Herne geht ja alles etwas langsamer, als es die führende Partei vor Ort verspricht. Die Versprechungen lauteten, daß es im Sommer 2009 - natürlich passend zur Kommunalwahl - wieder eine Brücke geben soll. Wie man sieht: Pustekuchen! Versprochen - gebrochen!

Denn es wurden nur die Abriß-Restarbeiten der alten baufälligen Brücke gemacht, wie etwa den nun überflüssigen Stützpfeiler zwischen den Gleisen zu entfernen.


Blick auf die Gleise

Update 5.3.2010:

Auf unsere Rückfrage im August 2009 sagte die Stadtverwaltung, daß es bis Ende des Jahres - oder Anfang 2010 - doch noch was würde mit der Brücke. Bestellt sei sie. Aber wie fast schon befürchtet - es wurde wieder nichts. Nun soll es im Mai August 2010 soweit sein, Stadt Herne und die DB Netz schieben sich gegenseitig den schwarzen Peter für die erneute Verzögerung zu. Den Anwohnern reicht es inzwischen. Zu recht! Mutet man ihnen und den ganzen Erholungssuchenden erhebliche Umwege zu.


Wie die Brücke aussehen soll, weiß man auch immer noch nicht.

Hoffen wir, daß diese dann nicht so graußlich aussieht wie die Waldschlösschen-Brücke in Dresden. Denn den Entwurf hat bislang von den Kommunalpolitikern noch keiner gesehen, es soll wohl eine Überraschung werden.


Ein Wermutstropfen bleibt: Einige Stunden wird man die Bahnstrecke wieder sperren müssen. Das kostet natürlich Geld und wäre sicherlich vermeidbar gewesen. Manchmal scheint das mit der Haushaltskonsolidierung wohl doch nicht so ernst zu sein.

 

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