Wirksame Maßnahmen statt Markierungs-Kosmetik! Drucken
Montag, den 04. Februar 2013 um 00:43 Uhr

Gefahrenpunkt Berliner Strasse / RathausstraßeAls Reaktion auf die vermehrten Unfälle mit Radfahrern an der hier gezeigten Stelle möchte die Stadtverwaltung die Markierungen ändern und noch ein paar Schilder aufstellen. Das hält die AL Herne nicht für ausreichend.


Ein grundsätzlicher Umbau der Rechtsabbiegespur zur Rathausstraße muß her, sei es eine Erweiterung der Ampelanlage, eine Verlegung der Rechtsabbiegespur oder eine Entfernung der Radfahrspur. Dann wird halt eine Gruppe von Verkehrsteilnehmern zum Wohle aller zurückstecken müssen, seien es nun Autofahrer, Radfahrer oder Fußgänger. Kostenargumente zählen nicht, Verkehrssicherheit ist eine kommunale Pflichtaufgabe.


Schon vor gut zwei Jahren wurde der Chef des Tiefbauamts vom Stadtverordneten der AL Rainer Kielholz auf diese uneindeutige und mißverständliche Verkehrssituation hingewiesen. Das Problem ist also schon seit langem bekannt, nur passiert ist seitdem nichts. Erst nachdem vermehrt Menschen zu Schaden gekommen sind, regt sich die Stadtverwaltung.

Daher wird die AL Herne einen Prüfauftrag in die politischen Gremien einbringen, um die Stadtverwaltung zu nachhaltigen Lösungsvorschlägen zu animieren. Denn eine ähnlich rätselhafte Situation findet sich auch an der Kreuzung Castroper Straße / Horsthauser Straße.


Die AL Herne hat sich übrigens in ihrem Wahlprogramm vorgenommen, all die mißverständlichen Verkehrssituationen im Stadtgebiet beseitigen zu lassen. Gutes durchschnittliches Fahrschulwissen muß ausreichen, um sicher unterwegs zu sein, ein Jurastudium mit dem Schwerpunkt Verkehrsrecht ist nicht gefordert.